Trainigseinheit
 
Eine Trainingseinheit im Judo
 
 
 
Ihr fragt euch bestimmt, Judo, was ist das, was machen die da
überhaupt. Also wollen wir euch mal zeigen was wir da so
machen, natürlich um euer interresse zu wecken und euch zu
animieren einfach mal vorbei zu kommen und euch ein
Training mal live anzugucken oder am besten einen
Jogging-Anzug anzuziehen und mit zumachen!
 
Zuerst wird angegrüßt, damit erweisen sich Trainer ( Sensei )
und Judokas gegenseitigen Respekt und konzentrieren sich
auf die nächsten zwei Stunden Renshu ( Training).
 
 
Dann kommt das Aufwärmen dran, Vor jedem Training müssen
Muskeln und Sehnen warm und gedehnt sein. Für die
Kondition machen wir natürlich auch was, also schwitzen ist
angesagt. Die Fallschule (Ukemi) wird nicht vergessen denn
jeder Judoka muss fallen können. Mae-Ukemi freier Fall mit Partner Unterstützung.
 

 
Nach dem wir uns jetzt aufgewärmt haben, fangen wir jetzt mit
Judo-Techniken im Stand (Tachi-Waza) an. Im Judo gibt es
40 Grundwürfe die man Go-Kyo nennt, Festgelegt vom Judo
Gründer Jigiro Kano. Hier z.B. Tomoe-Nage (Kopf-Wurf).
 
 
 
 
Dann gibt es noch etliche Würfe außerhalb der
Go-Kyo und Würfe die von Kämpfern erfunden wurden und
bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften erfolgreich
waren, wie der Khabarelli vom Olympiasieger Shota Khabarelli
aus der ehemaligen UDSSR.
 
 
 
Die meisten Kämpfe werden im Stand gewonnen, trotzdem
dürfen wir die Bodentechniken ( Ne-Waza) nicht
vernachlässigen. Es gibt Halte- (Osae-Komi-Waza)
Hebel-(Kansetsu-Waza) und Würge (Shime-Waza) Techniken,
die alle drei Wettkampf relevant sind. Keine Angst: hebeln und
würgen dürfen nur ältere und erfahrene Judokas und auch nur
gegen die dürfen diese Techniken angewandt werden.
 
  
Den Gegner (Uke) am Boden festzuhalten lernt bereits der
jüngste Judoka. (wir bieten Judo ab 5 Jahre an).
Von den 4 Grund Haltetechniken gibt es noch mindestens 10
Abwandlungen pro Haltetechnik, z.B. Sankaku-Kami-Shio-
Gatame auf deutsch Dreiecks Reitvierer.
 
 
 
 
Im Judo gibt es 2 Arten von Hebeln, Beugehebel und
Streckhebel. Geübt wird den Arm von Uke in Wettkampf
Situationen zu packen, um Hebel ansetzen zu können.
Dabei dürfen nur Angriffe auf den Ellenbogen ausgeführt
werden, andere Hebel sind im Judo wegen der Verletzungs-
gefahr verboten. Hiza-Gatame mit dem Bein oder Knie hebeln.
 

 

 
 
 
Am schnellsten und effektivsten im Boden sind Natürlich die
Würgen, wobei fast alle Würgen nicht die Luftabschnüren,
sondern die Sauerstoffzufuhr zum Hirn, durch abdrücken der
Halsschlagader. Juji-Jime auf deutsch Kreuzwürge.
 
 
 
Nach dem Techniktraining, kommt das Techniken üben in
Wettkampf Situationen, wir nennen das Randori übersetzt
heißt das freies Kämpfen, zwei Judokas stehen sich gegenüber
und auf das Kommando Hajime was soviel heißt wie anfangen,
versuchen sie wie im Wettkampf ihren Gegner zu bezwingen, z.B. wie hier mit Kata-Guruma (Schulterrad).
 
 
 
 
Dann sind die zwei Stunden plötzlich um und hoffentlich alle
Judokas richtig erschöpft. Respekt, Fairness und Disziplin sind
wichtig bei unserer Kampfsportart, daher richten wir zum
Trainingsende unsere Judoanzüge (Judogi) und grüßen ab
Mokuso! (Konzentration) Rei! (Begrüßung)
 
Wir hoffen euer Interesse geweckt zu haben und freuen uns
euch vielleicht beim nächsten Training aktiv oder als Zuschauer
in unserem Dojo (Übungsraum) Begrüßen zu können.
Also: Kommt vorbei und schaut beim Training einfach mal zu
oder zieht einen Jogging -Anzug an und macht gleich mit, das
geht wirklich!
 
Marco Brückner
     Trainer
 
 
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